Bericht des Vorsitzenden 2016-2017

Allgemein

Bericht 2015 – 2016 der AG 60 plus von Hans Schäfer

Am 12.03.2016 wurde in der ordentlichen Unterbezirkskonferenz unserer

Arbeitsgemeinschaft in Oppenheim ein neuer Vorstand gewählt:

Hans Schäfer                                   Vorsitzender

Jytte Tamoschus                              stellvertretende Vorsitzende

Edgar Henkel                                   stellvertretender Vorsitzender

Franz Götz                                       Schriftführer/Homepage-Administrator 

Horst Scheel                                    stellvertretender Schriftführer/Mitgliederbetreuer

Marianne Degreif                              Beisitzerin

Rainer Kessel                                   Beisitzer/Facebook-Betreuer

Karl-Heinz Kneilmann                      Beisitzer

Dr. Anton Miesen                             Beisitzer

Tom Schumacher                            Beisitzer

Ingeborg Thriene                             Beisitzerin

Dem Stadtbürgermeister von Oppenheim Marcus Held MdB möchte ich ganz herzlich danken, dass er uns die Durchführung unserer Mitgliederversammlung ermöglichte und auch ein Grußwort an uns richtete.

Aus persönlichen Gründen kandidierten unsere langjährigen Vorstandsmitglieder Günter Hattemer und Wolfgang Muskau leider nicht mehr. Ich danke ihnen  nochmals für ihre hervorragende Mitarbeit und ihren Einsatz. Bei den amtierenden Vorstandskolleginnen und –kollegen bedanke ich mich sehr für deren engagierten Einsatz und das freundschaftliche, konstruktive Miteinander.

Im Regionalverbandsvorstand Rheinhessen unserer Arbeitsgemeinschaft sind wir mit Hans Schäfer (Vorsitzender), Edgar Henkel, Dr. Anton Miesen, Tom Schuhmacher und Jytte Tamoschus sehr gut vertreten. Der am 06.06.2016 in Nieder-Olm neu gewählte Vorstand arbeitet ebenfalls gut und engagiert zusammen. Mit unserer Arbeitsgemeinschaft wollen wir unsere Partei auf ihrem weiteren Weg als die „Rheinhessenpartei“ unterstützen. Das Ergebnis der Landtagswahl hat ausdrucksvoll bewiesen, dass wir die führende Kraft in Rheinhessen sind und dies auch nachhaltig bleiben wollen.

Dem Landesvorstand unserer Arbeitsgemeinschaft gehören aus unserem Unterbezirk Hans Schäfer, Edgar Henkel, Marianne Degreif und Dr.Anton Miesen (kooptiert) an. Mit unseren Kollegen aus Rheinhessen bilden wir eine schlagkräftige Gruppe und setzen wertvolle inhaltliche Impulse.

Der Vorsitzende wurde während des letzten Landesparteitags am 10.12.2016 in die Antragskommission unserer Partei gewählt, so dass wir auch in diesem Gremium unsere Anträge aus allen Ebenen vertreten können.

Mit den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern haben wir leider wieder zwei weiße Flecken  auf der Landkarte unseres Unterbezirks zu verzeichnen, da es nicht gelungen war, Ersatzkandidatinn/en zu finden. Wir bemühen uns nach wie vor darum, alle Verbände und größeren (städtischen) Ortsvereine in unseren Vorstand einzubinden bzw. zu mindestens Ansprechpartner zu finden. Hierzu benötigen wir allerdings die Hilfe der entsprechenden örtlichen Gremien, um die wir hiermit bitten.

Erfreulich in diesem Zusammenhang ist, dass in der Verbandsgemeinde Rhein-Selz die Gründung einer AG 60 plus-Gruppe angestrebt wird. Ich wünsche den Initiatoren Edgar Henkel und Dr. Anton Miesen viel Erfolg und Zuspruch. Mit der Unterstützung des AG 60 plus Unterbezirksvorstand können sie rechnen, da damit erstmals ein wichtiges Ziel dieses Vorstands, nämlich die Verbreiterung unserer aktiven Basis, erreicht werden könnte. Vielleicht wird dies zur Initialzündung für die Gründung weiterer Untergruppierungen.

Unsere Vorstandssitzungen sind grundsätzlich öffentlich. Alle Genossinnen und Genossen sowie Freundinnen und Freunde unserer Arbeits-gemeinschaft, die politisch, inhaltlich offen und freundschaftlich diskutieren wollen sind zur Teilnahme herzlich eingeladen und sehr willkommen.

Unser Vorstand trifft sich in der Regel alle zwei Monate vormittags grundsätzlich in der Kreisverwaltung in Ingelheim. Allerdings wollen wir unsere Reihe „AG 60 plus vor Ort“ weiter beibehalten und alternierend Vorstandssitzungen in anderen Kommunen durchführen.

Beim Engagement der Mitglieder unserer Altersgruppe zeigt sich immer wieder, dass die räumlichen Entfernungen in unserem Kreisgebiet bedauerlicher Weise der Mitarbeit der Genossinnen und Genossen nicht förderlich sind. Mit der Gründung von Untergruppierungen kann diese Situation hoffentlich verbessert werden.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Zusammenarbeit mit den Jusos.

Hier sind regelmäßiger Gedankenaustauch und gemeinsame Aktionen unser Anspruch. Im anstehenden Bundestagswahlkampf wollen wir, so-weit gewünscht und machbar, gemeinsam unsere Kandidaten unterstützen. Gespräche hierzu sind anberaumt.

Grundsätzlich wurde der Vorstand vom Vorsitzenden, den Kolleginnen und Kollegen umfassend über aktuelle Themen und deren Diskussion im Regional-, Landes- und Bundesvorstand der AG 60 plus, im Unterbezirks-vorstand Mainz-Bingen und anderen Parteigremien umfassend informiert. Auch über die Kontakte mit (senioren-) politischen Institutionen und die Arbeit im Seniorenbeirat im Landkreis Mainz-Bingen, dessen Vorsitzender unser Kollege Dr. Anton Miesen ist, wurde laufend berichtet und Anregungen aufgenommen.

Mit der Kreistagsfraktion unserer Partei, dem Demografiebeauftragten im Landkreis sowie der SGK suchen wir den Meinungsaustausch. Die Zusammenarbeit ist verbesserungsfähig.

Schwerpunkte unserer Arbeit waren:

- Landtagswahlkampf 2016

- Umbau unseres Rentensystems (Stärkung der Gesetzlichen Rente, Umstrukturierung zu einer      Erwerbstätigenversicherung)

- Einführung einer Bürgerversicherung zur Absicherung von Pflege und Krankheit

- Vermeidung von künftiger Altersarmut

- Energiepolitik/Energiepreisentwicklung

- Versorgung mit bezahlbarem, möglichst barrierefreiem Wohnraum für Geringverdiener, junge Familien und    ältere Menschen (Gründung einer Kreiswohnungsbaugesellschaft)

- Entwicklung Bereitschaftsdienstzentralen/Notaufnahmenstationen der Kliniken,

- Versorgung mit (Land-) Ärzten und Notärzten

- Öffentlicher Personennahverkehr im Landkreis/Infrastrukturmaßnahmen (Rheinbrücken)

- Lärmsituation

- Teilhabe der älteren Menschen an der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung, insbesondere auch Auswirkungen der Digitalisierung.

Im sehr erfolgreichen Landtagswahlkampf in diesem Jahr, insbesondere auch in Rheinhessen, haben wir unsere Kandidatinnen und Kandidaten auf allen Ebenen unterstützt. Mit finanzieller Hilfe von Nina Klinkel, Michael Hüttner und Heiko Sippel konnten wir einen Flyer mit Kernaussagen zu für unsere Altersgruppe wichtigen Themen entwickeln. Für dessen gestalterische Umsetzung gebührt Rainer Kessel unser herzlicher Dank.

Zusammen mit Nina Klinkel und unserem Staatssekretär David Langner aus dem Sozialministerium führten wir in der Seniorenresidenz VG Nieder-Olm unter Beteiligung des Geschäftsführers der Trägergesellschaft Herrn Christoph Loré eine Veranstaltung mit dem Thema Neuerungen in der Pflege und Zukunftsperspektiven durch. Bei unseren Diskussionen haben wir uns insbesondere um die Zukunft unseres Rentensystems und die Vermeidung von Altersarmut beschäftigt. In einer Arbeitsgruppe des Landesvorstands unter der Leitung des Vorsitzenden Hans Schäfer und maßgeblicher Beteiligung unserer rheinhessischen Kollegin und Kollegen haben wir einen Antrag zum letzten Landesparteitag eingebracht. Dieser fordert die Stärkung  der bewährten gesetzlichen Rentenversicherung. Wir wollen deren Umbau zu einer Erwerbstätigenversicherung, an der Alle entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit beteiligt werden. Wir wollen kein Konjunkturprogramm für die Versicherungswirtschaft und wollen deshalb die Einstellung der Riester- und Rürup-Renten. Tarifpartnerschaftliche Betriebsrenten sollen auch künftig möglich sein. Für angehende Rentner, die in ihrem Leben einmal gearbeitet haben, fordern wir eine Solidarische Grundrente, die aber deutlicheren Abstand zur Grundsicherung haben muss. Aus Zeitgründen konnte unser Antrag leider nicht  mehr während des Parteitags beraten werden. Wir haben jedoch die Zusage der Parteiratsvorsitzenden, dass die Diskussion unseres Antrags in angemessener Form, evtl. unter Beteiligung unserer Ministerin Andrea Nahles, nachgeholt wird.

Übrigens: In Österreich gibt es bereits eine Erwerbstätigenversicherung für die Rente. Und man höre und staune: Dort werden 14 Monatsrenten jährlich ausgezahlt.

In diesem Zusammenhang treibt uns auch die Frage um, welche Auswirkungen werden uns die rasant fortschreitende Digitalisierung sowie das Projekt Industrie 4.0 für die Beschäftigung der Menschen in unserem Land bringen? Müssen wir uns in unserer Partei nicht vorsorglich schon jetzt mit dem bedingungslosen Grundeinkommen für den Fall auseinandersetzen, dass nicht mehr für alle Menschen auskömmliche Arbeit vorhanden sein wird?

Die Digitalisierung wird künftig auch das Leben der älteren Menschen nachhaltig beeinflussen. Deshalb fordern wir im Landkreis eine Initiative, die Ältere auf angemessene Weise und kostenfrei mit der Digitalisierung im Alltag und deren Handhabung vertraut macht. In Zukunft werden nämlich wahrscheinlich viele Abläufe im wirtschaftlichen und öffentlichen Bereich nur noch digital durchgeführt werden können. Auch ältere Menschen muss das Recht der kostenfreien Fortbildung und Teilhabe zugebilligt werden.

Eine weitere langjährige Forderung unsererseits, bezahlbaren und möglichst barrierefreien Wohnraum für Geringverdiener, junge Familien und ältere Menschen zu schaffen, scheint Realität werden zu können. Unser Landratskandidat Prof. Dr. Salvatore Barbaro  hat die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises jedenfalls in Aussicht gestellt. Wir und sicherlich auch die betroffene Wählerschaft werden ihn daran messen. Wir versichern ihm unsere Unterstützung.

Neben der Daseinsvorsorge mit Wohnraum ist es für uns sehr wichtig, dass Menschen, die sich nicht mehr selbst versorgen können, angemessen untergebracht und betreut werden. Dafür ist unseres Erachtens eine Offensive zur Gewinnung von Pflegekräften notwendig, die der politischen Förderung bedarf, weil sie von den Trägern der Pflege alleine nicht gemeistert werden wird. Zudem halten wir die Bündelung der Kontrollen der Einrichtungen/Unternehmen durch eine unabhängige Prüfbehörde für dringend geboten. Die Beurteilungskriterien sind am Wohlergehen der zu Pflegenden auszurichten.

Zur Lösung der vorgenannten und künftig Herausforderungen werden wir gerne mit den zuständigen Gremien und Personen zusammen arbeiten. Wir wollen mit unseren Abgeordneten und Kandidaten im Gespräch bleiben sowie die beiderseitigen Kenntnisse und Erfahrungen erfolgreich für unsere Ziele einbringen. Mit Michael Hüttner MdL haben wir unseren Gedankenaustausch bereits begonnen. Mit den übrigen Abge-ordneten und unseren Bundestagskandidaten wollen wir ihn weiterführen. Sie können im anstehenden Bundestagswahlkampf mit unserer Unterstützung rechnen.

An dieser Stelle möchten wir auch unserem langjährigen Bundestagsabgeordneten Michael Hartmann ganz herzlich für die gute Zusammen-arbeit in all den Jahren danken und ihm für die Zukunft alles Gute wünschen.

Gleichzeitig möchten wir unserem scheidenden Unterbezirksvorsitzenden Roland Schäfer ebenfalls für die verständnisvolle und angenehme Unterstützung während seiner Amtszeit danken. Auch ihm wünschen wir für die Zukunft alles Gute.

Neben der politischen Arbeit waren wir auch im kulturellen und geselligen Bereich aktiv:

- gemeinsamer Besuch der Gedenkstätte Osthofen mit dem Landesvorstand AG 60 plus

- Mitorganisation und Teilnahme am 20-jährigen Jubiläum unserer Arbeitsgemeinschaft 60 plus Rheinland Pfalz in Wörrstadt. Festredner war unser ehemaliger Ministerpräsident Kurt Beck.

  Geehrt wurden von ihm unsere Gründungsmitglieder und verdienten Genossen aus Rheinhessen: Günter Ollig, Martin Rother und Gottlieb Spies. Auch an dieser Stelle: Nochmals herzlichen Glückwunsch.

- Besuch der Ausstellung im Rahmen der Internationalen Tage in Ingelheim, von Marianne Degreif organisiert.

- Besichtigung des Wohnprojekts St. Alban der Caritas in Bodenheim von Jytte Tamoschus organisiert,.

- Rheinhessenrundfahrt zum 200-jährigen Jublläum, die von unserem Genossen Franz Götz mit Beiträgen zur Geschichte garniert war.

- Besuch des Landtags mit den Jusos Nieder-Olm auf Einladung unserer Abgeordneten Nina Klinkel

Allen Organisatorinnen/Organisatoren und Pascal Beyer/Jusos Nieder-Olm danken wir ganz herzlich für ihren großartigen Einsatz.

Da uns die Kontaktpflege mit unseren Mitgliedern sehr wichtig ist, wollen wir mit Euch, liebe Genossinnen und Genossen, auch in Zukunft gerne im Gespräch bleiben. Euere Anregungen und Kritik nehmen wir selbstverständlich an und werden sie diskutieren. Sprecht uns bitte ggf. an.

Insoweit beteiligen wir uns auch gern an den  Neumitgliedertreffen in unserem Unterbezirk, um unsere Arbeitsgemeinschaft und unsere Aktivitäten neu eingetretenen oder zugezogenen Mitgliedern zu präsentieren.

Liebe Genossinnen und Genossen, wenn Euch die politischen Diskussion nicht nur örtlicher Themen interessiert, seid Ihr bei uns richtig. Ihr seid alle herzliche eingeladen und willkommen. Gemeinsamkeit macht stark. Wir würden Euch gerne bei uns begrüßen.

Mitgliederversammlung am 03.05.2017
 
Liebe Genossinnen und Genossen,
unseren Geschäftsbericht für die Jahre 2015 – 2017 könnt Ihr bitte dem ausliegenden Auszug aus dem Geschäftsbericht unseres Kreisverbands zur Kreisverbands-versammlung im Januar entnehmen.
Ich will diesen deshalb nicht im Einzelnen vortragen, sondern in einige Punkte ergänzen. Ein Thema, das nun wieder von allen Parteien aufgegriffen wird, ist die Rentenproblematik. Sie wird in Zukunft für die aus dem Berufsleben aus-scheidenden und älter werdenden Menschen eine äußerst wichtige Rolle spielen, um weitgehende Altersarmut zu vermeiden.
Im Jahr 2015 lag die Standardrente bei 1.301,-- Euro bzw.1.202,-- Euro im Westen bzw. Osten Deutschlands (Rentenniveau 47,1 %) Dies hört sich noch einigermaßen als auskömmlich an. Doch diese statistische Standardrente setzt voraus, dass Erwerbstätige von Anfang an ein durchschnittliches Einkommen beziehen und 45 Beitragsjahre einzahlen. Und hier liegt der Hund begraben, weil diese Werte von den wenigsten Rentnern, insbesondere von den berufstätigen Frauen nicht erreicht werden. Die tatsächlichen Renten liegen im Durchschnitt beträchtlich darunter, nämlich bei 1.020,-- bzw. 1.111,-- Euro für Männer bzw. bei 566,-- bzw. 824,-- Euro für Frauen in 2015.
Dabei handelt es sich um Bruttorenten, von denen noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie Steuern abgehen, soweit der jährliche Grundfreibetrag von 8.354,-- Euro in 2015 abgehen. So dürften von einer Durchschnitts-rente von 1.000,-- Euro nur zwischen 800,-- bis 900,-- Euro netto übrig bleiben. Beträge, die für die Zukunft angesichts gebrochener Berufsverläufe (Teilzeitbeschäftigung, Mindestlöhne, Leih- und Werkverträge usw.) nichts Gutes erwarten lassen, wenn hier keine Abhilfe geschaffen wird.
Im Landesvorstand unserer Arbeitsgemeinschaft haben wir uns in einer Arbeitsgruppe unter meiner Leitung und wesentlicher Beteiligung unserer Genossin Marianne Degreif, den Genossen Edgar Henkel und Dr. Anton Miesen aus unserem Kreisverband sowie Heinrich Keuper aus dem Unterbezirk Alzey-Worms mit dem Rententhema beschäftigt und einen Antrag zum letztjährigen Landesparteitag erarbeitet, der allerdings aus Zeitgründen leider damals nicht behandelt wurde. Von dieser Stelle aus nochmals herzlichen Dank für die konstruktive Unterstützung.
Nach Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, die auch einen Antrag ähnlichen Inhalts ge-stellt hatte, soll nun der gemeinsame Antrag im Mai auf der nächsten Landesparteiratssitzung am 15.05.2017 beraten werden. Wir sind darauf gespannt. Das Ergebnis unserer Beratungen war, die Gesetzliche Rente wieder auf die Basis der langjährigen umlagefinanzierten Rente zu stellen. Wir wollen eine auskömmliche und sichere Rentenerwartung für alle. Um dafür ein sicheres Fundament zu schaffen, muss allerdings die Einzahler Basis erweitert werden. Das heißt, alle Erwerbstätigen, also auch Selbständige, Freiberufler und Beamten, werden unter Beachtung der notwendigen Übergangsfristen in die Gesetzliche Rentenversicherung eingegliedert und zahlen Beiträge entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit. Damit wollen wir erreichen, dass alle diejenigen, die einmal gearbeitet haben, eine solidarische Grundrente erhalten, die deutlich über der derzeitigen Grundsicherung liegen muss und vor Altersarmut schützt.
Ergänzt werden soll diese Grundrente wie bisher durch einen leistungsabhängigen Rentenbeitrag, der aber für besser Verdienende in der Höhe begrenzt werden muss. Insoweit ist das Äquivalenzprinzip zu modifizieren.
Was wir nicht wollen, ist ein Geschäftsmodell für die Versicherungswirtschaft, d.h. Riester- und Rürup-Rente, die nur einem geringen Teil der Beschäftigten zu Gute kommen, werden bei Bestandsschutz für die bestehenden Verträge abgeschafft. Das dies möglich und keine Utopie ist, zeigt das Rentensystem in Österreich, das auf ähnlicher Konstruktion basiert und funktioniert. Dort werden sogar z.B. 14 Mal die monatlichen Renten gezahlt.
Unser gemeinsamer Antrag geht erheblich über die Vorstellungen unserer Arbeitsministerin hinaus und soll helfen, die soziale Kompetenz unserer Partei wieder zu stärken.
Unser gemeinsamer Antrag wird nicht allen in unserer Partei gefallen. Wir fordern aber von unseren Delegierten und Mandatsträgern Mut für eine Wende in der bisherigen Rentenpolitik. Mut zu einem Wechsel für ausreichende Einkom-men im Alter und zu Schutz vor drohender weitreichender Altersarmut. Soziale Sicherheit wird auch dem Schutz unserer Demokratie von Vorteil sein und helfen, dass die AfD in unserem Land überflüssig wird. Des Weiteren setzen wir uns nach wie vor für die Einführung einer Bürgerversicherung für den Schutz im Krankheitsfall ein.

Weitere Themen, mit denen wir uns noch beschäftigt haben und weiter beschäftigen werden, sind u.a. -die allgemeine Daseinsvorsorge, besonders  im ländlichen Raum,                            -die Sicherung der Mobilität für ältere Menschen,                                                                 -die Regelung der Bereitschaftsdienstzentralen und die Notarztversorgung,                            -die Entwicklung der Armut und die Unterstützung der Tafeln, die eigentlich überflüssig werden müssen,                                                                                                                           -die Pflegestruktur und Sicherung ausreichender und angemessener Pflege.
Wir haben diverse Gespräche mit Vertretern der Tafeln und Praktikern aus der Pflegebranche geführt, die uns bestärkt haben, dass dringend weitere Maßnahmen in diesen Bereich notwendig sind. Wir werden uns dafür bei den zuständigen Stellen für Verbesserungen einsetzen. Bei allen diesen Themen wollen wir auch künftig mit unserem Landratskandidaten Prof. Dr. Salvatore Barbaro und unseren beiden Kandidaten für ein Bundestagsmandat Marcus Held und Dr. Carsten Kühl im Gespräch bleiben. Wir wollen, dass unser Landkreis auch in Zukunft von einem versierten, engagierten und dynamischen sozialdemokratischen Landrat gestaltet werden wird.
Unseren  erfahrenen Bundestagskandidaten wünschen wir einen ähnlichen Erfolg wie den Kandidaten bei unserer letzten Landtagswahl. Denn nur, wenn wir eine Bundestagsmehrheit erreichen, wird es möglich sein, unser Land nach sozialdemokratischen Werten zu gestalten.
In der jetzigen Regierung sind die Vertreter unserer Partei bereits die treibende und gestaltende Kraft. Das wollen wir nach der Bundestagswahl an führender Stelle sein und das mit einem starken Ergebnis für unsere Kandidaten.
Wir sind die Rheinhessenpartei und wollen dies auch dokumentieren. Deshalb, liebe Genossinnen und Genossen, lasst uns mit aller Kraft unsere beiden Kandidaten unterstützen, für sie und unseren Kanzlerkandidaten Martin Schulz werben und die Wählerinnen und Wähler von unserer Politik überzeugen. Für unsere Arbeitsgemeinschaft kann ich sagen mit uns könnt ihr rechnen.
An dieser Stelle möchte ich es nicht versäumen, unserem scheidenden Abgeordneten Michael Hartmann für die lang-jährige, angenehme Zusammenarbeit ganz herzlich und sein heutiges Referat ganz herzlich zu danken. Vielleicht wirst Du auch in Zukunft ab und zu einmal den Weg zu uns finden. Wir wünschen Dir jedenfalls für deinen weiteren Lebensweg alles Gute, Glück und Zufriedenheit.
Liebe Genossinnen und Genossen, wie ihr gehört habt, sind wir aktiv und engagiert. Gerne würden wir auch in Zukunft den einen oder anderen bei uns begrüßen. Wenn ihr Lust an politischer Arbeit in einem angenehmen Kreis habt, dann seid ihr ganz herzlich willkommen.
In diesem Zusammenhang möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass sich in der Verbandsgemeinde Rhein-Selz eine Untergruppe unserer Arbeitsgemeinschaft gegründet hat. Den Initiatoren danke ich nochmals ganz herzlich dafür. Wir würden uns freuen, wenn Untergliederungen aus weiteren Verbänden und städtischen Ortsvereinen hinzukämen.
Wenn ihr Anregungen und Kritik habt, lasst es uns bitte wissen. Wir sind offen und wünschen den Meinungsaus-tausch. In diesem Sinne lasst uns zusammenstehen und für einen erfolgreichen Wahlausgang sowohl in unserem Kreis als auch im Land arbeiten.
Mein besonderer Dank gilt auch der Genossin und den Genossen aus der Geschäftsstelle, die uns unterstützen, wo sie können, sowie den Kolleginnen und Kollegen aus bisherigen Vorstand.

 

 

 

 

 

 

 
 

Landkreis Mainz-Bingen

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Städte und Verbandsgemeinden

Stadt Mainz www.SPD-Mainz.de

Stadt Ingelheim www.SPD-Ingelheim.de

Stadt Bingen www.SPD-Bingen.de

Stadt Nieder Olm www.SPD-Nieder-olm.de

Stadt Oppenheim www.SPD-Stadt Oppenheim.de

VG-Bodenheim www.SPD-Bodenheim.de

Budenheim www.SPD-Budenheim.info

Waldalgesheim www.SPD-waldalgesheim-genheim.eu

Guntersblum www.SPD-Guntersblum.de

Sprendlingen-Gensingen www.SPD-Sprendlingen.de

Gau-Algesheim www.SPD-Gau-Algesheim.de

Heidesheim www.SPD-Heidesheim.de

Dienheim www.SPD-Dienheim.de

Harxheim www.SPD-Harxheim.de






 

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